Transkript
In der letzten Lektion haben wir über Keywords gesprochen und darüber, wie Sie herausfinden, welche sich lohnen. Jetzt geht es darum, wo Sie diese Keywords platzieren sollten, damit Google versteht, worum es auf Ihren Seiten geht und Ihre Rankings verbessert werden.
Es gibt drei zentrale Elemente im On Page SEO. Das sind der Title Tag, der H1 Tag und die URL. Wenn Ihr Ziel Keyword in diesen drei Bereichen nicht vorkommt, wird es oft sehr schwierig, dafür zu ranken.
Ist es jedoch vorhanden, haben Sie eine solide Grundlage geschaffen. In dieser Lektion erkläre ich Ihnen genau, was diese Elemente sind, wie Sie sie optimal nutzen und gehe auch auf weitere wichtige On Page SEO Faktoren ein, die Ihnen helfen, in Google besser zu ranken.
Beginnen wir mit dem H1 Tag. Das ist ein HTML Element, das ganz oben auf Ihrer Seite erscheint. In der Regel ist es der grösste und auffälligste Text und zeigt den Nutzern, worum es auf der Seite geht.
Er hilft auch Suchmaschinen dabei, den Inhalt zu verstehen. Sie können ihn sich wie den Titel eines Kapitels vorstellen. Er steht am Anfang und sagt klar, was Sie erwartet.
Wichtig ist, dass Sie pro Seite in den meisten Fällen nur einen H1 Tag verwenden. So bleibt für Suchmaschinen eindeutig, worum es auf der Seite geht.
Beim Inhalt des H1 Tags kommt Ihre Keyword Recherche ins Spiel. Sie sollten Ihr Ziel Keyword darin verwenden, idealerweise am Anfang. Achten Sie aber immer darauf, dass es sich natürlich liest und für echte Nutzer Sinn ergibt.
Als Nächstes schauen wir uns den Title Tag an. Das ist der Titel, der in den Google Suchergebnissen angezeigt wird, und einer der wichtigsten Faktoren im On Page SEO.
Er ist das Erste, was Nutzer sehen, wenn sie die Suchergebnisse durchgehen. Deshalb muss er zwei Dinge leisten. Er soll Ihnen beim Ranking helfen und gleichzeitig Nutzer zum Klicken bewegen.
Sie sollten den Title Tag auf etwa 60 Zeichen begrenzen, damit er nicht abgeschnitten wird. Aus SEO Sicht ist es wichtig, Ihr Haupt Keyword darin zu platzieren, idealerweise am Anfang, genau wie beim H1 Tag.
Hier wird es interessant, denn im Title Tag können Sie sogenannte Zusätze einbauen, die im H1 nicht vorkommen. Diese können die Klickrate erhöhen und Ihnen helfen, für weitere Keywords zu ranken.
Zum Beispiel könnte Ihr H1 Tag einfach „Waschmaschinen“ sein, während Ihr Title Tag „Günstige Waschmaschinen Angebote | Ihr Firmenname“ lautet.
Sie sehen, dass hier transaktionale Begriffe eingebaut wurden, um mehr kaufbezogene Suchanfragen abzudecken.
Ein weiteres Beispiel wäre eine Seite mit dem H1 „Notfall Klempner Manchester“. Im Title Tag könnten Sie zusätzlich „Sofortiger Einsatz am selben Tag“ einbauen, was ein starker Anreiz für Nutzer ist, auf Ihr Ergebnis zu klicken.
Warum solche Zusätze nicht im H1 stehen sollten, liegt daran, dass sie dort schnell unübersichtlich oder spamartig wirken. Genau dafür ist der Title Tag da.
Sehen Sie den Title Tag wie eine Anzeigenüberschrift, die gleichzeitig Ihr Haupt Keyword enthält.
Das dritte zentrale Element ist die URL. Das ist die Seitenadresse, die Sie im Browser sehen.
Für SEO ist sie ein weiteres klares Signal für Google, worum es auf der Seite geht. Ihre URL sollte kurz, sauber und mit Ihrem Ziel Keyword versehen sein. In den meisten Fällen gilt, je kürzer, desto besser.
Sowohl Google als auch Nutzer bevorzugen URLs, die sofort erkennen lassen, worum es geht. Normalerweise werden Wörter durch Bindestriche getrennt. Das passiert bei Systemen wie WordPress automatisch.
Wenn wir das Beispiel von vorhin nehmen, sollte die URL „notfall-klempner-manchester“ sein und nicht „notfall-klempner-manchester-sofortiger-einsatz“.
Das ist übersichtlicher und einfacher zu verstehen. Sie werden auch URLs sehen wie „ihredomain.de/?p=4021“. Das sind sogenannte Query Strings und sie sind aus SEO Sicht schlecht, da sie keine Information über den Inhalt liefern.
Ein weiteres Problem kann auftreten, wenn Sie eine Seite duplizieren und die URL nicht anpassen. Wenn Sie zum Beispiel eine Seite für Notfall Klempner Manchester kopieren und daraus eine Seite für Heizungsreparaturen machen, aber die URL beibehalten, kann sie zu „notfall-klempner-manchester-2“ werden.
Das ist nicht optimal, da weder Google noch Nutzer klar erkennen, worum es geht. In so einem Fall sollten Sie die URL auf etwas wie „heizungsreparatur“ ändern und eine 301 Weiterleitung von der alten URL einrichten.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Meta Description. Das ist der kurze Text unter dem Title Tag in den Suchergebnissen.
Sie hat keinen direkten Einfluss auf das Ranking, kann aber stark beeinflussen, ob jemand auf Ihr Ergebnis klickt. Indirekt wirkt sie sich also doch auf Ihre Performance aus.
Sie sollten sie wie einen Werbetext sehen. Halten Sie sie unter 160 Zeichen, nutzen Sie Ihr Haupt Keyword und formulieren Sie sie so, dass sie zum Klicken anregt.
Ein Beispiel wäre: „Unsere 24 Stunden Notfall Klempner sind in ganz Manchester für Sie im Einsatz. Schnelle Reaktionszeit, voll ausgestattete Fahrzeuge und keine langen Wartezeiten.“
Wichtig ist, dass Google nicht immer Ihre Meta Description anzeigt. Manchmal wird stattdessen ein anderer Textausschnitt von der Seite verwendet. Trotzdem lohnt es sich, eine gute Description zu schreiben.
Der Inhalt Ihrer Seite ist entscheidend für Ihr Ranking, aber wie Sie ihn gestalten, hängt stark vom Keyword ab. Grundsätzlich sollten Sie Ihr Haupt Keyword im ersten Absatz verwenden.
Danach sollten Sie es natürlich im Text einbauen, zusammen mit Varianten und verwandten Begriffen, die wir gleich besprechen. Ziel ist es, Google klar zu zeigen, worum es auf der Seite geht, ohne etwas zu erzwingen.
Wenn Ihr Text sich natürlich liest, sind Sie meist auf dem richtigen Weg.
Ihr Keyword mehrfach zu verwenden, hilft, das Thema zu verstärken, aber hier machen viele Fehler. Sie sollten es nicht übertreiben oder unnatürlich wiederholen.
Zu starke Optimierung kann Ihrem Ranking schaden. Sie hören vielleicht Empfehlungen von ein bis zwei Prozent Keyword Dichte, aber in der Praxis gibt es keinen festen Wert.
Ein guter Ansatz ist, sich die Seiten anzusehen, die bereits gut ranken, und zu prüfen, wie oft das Keyword dort vorkommt.
Es gibt Tools wie SEOquake oder Page Optimizer Pro, die dabei helfen können, aber auch die manuelle Analyse funktioniert gut.
LSI steht für Latent Semantic Indexing. Das sind verwandte Begriffe, die Google helfen, das Thema besser zu verstehen.
Wenn Sie zum Beispiel über Swimmingpools schreiben, werden Begriffe wie Wasser, Filter, Pumpen oder Chlor ganz natürlich vorkommen. Beim Thema Laufen wären es Schuhe, Ausdauer oder Marathon.
Das sind keine Synonyme, sondern Begriffe, die thematisch dazugehören.
Wenn eine Seite über Pool Installation spricht, aber solche Begriffe nie erwähnt, wird Google sie wahrscheinlich als weniger hilfreich einstufen.
Sie können solche Begriffe finden, indem Sie Inhalte von Wettbewerbern analysieren oder Tools nutzen.
Verwenden Sie ausserdem weitere Überschriften wie H2 und H3. Diese strukturieren Ihre Seite und machen sie leichter lesbar.
Das verbessert die Verweildauer und reduziert die Absprungrate, was wichtige Nutzersignale sind. Gleichzeitig helfen sie Google, die Struktur und Unterthemen Ihrer Seite zu verstehen.
Ihre H1 ist das Hauptthema. H2 unterteilt die Seite in Hauptbereiche. H3 geht tiefer in einzelne Abschnitte. H4 kann zusätzliche Details enthalten.
Wichtig ist, dass Sie keine Ebenen überspringen. Also nicht direkt von H2 zu H4 springen.
Denken Sie an eine klare Gliederung. H1 ist das Hauptthema. H2 sind die Hauptbereiche. H3 sind Unterbereiche. H4 sind Details.
Überschriften sind nicht dafür da, Text grösser darzustellen. Sie zeigen Struktur. Für Design sollten Sie CSS verwenden.
Zum Schluss noch ein wichtiger Punkt. Auch wenn Keywords, Varianten und verwandte Begriffe wichtig sind, sollten Sie es nicht überdenken.
Ihr Inhalt wird von echten Menschen gelesen. Wenn Sie versuchen, in jeden Satz Keywords einzubauen, wirkt der Text schnell unnatürlich.
Das ist schlecht für Nutzer und auch für SEO. Google versteht Sprache immer besser und braucht keine ständigen Wiederholungen.
Wichtiger ist klarer, hilfreicher Inhalt, der die Suchanfrage wirklich beantwortet. Schreiben Sie immer zuerst für Menschen und optimieren Sie danach für SEO.
Wenn Sie Bilder verwenden, gibt es zwei Dinge zu beachten. Den Dateinamen und den Alt Text.
Der Dateiname sollte beschreiben, was im Bild zu sehen ist. Zum Beispiel „klempner-repariert-waschbecken.jpg“.
Der Alt Text ist eine kurze Beschreibung im Code. Er hilft Screenreadern, Bilder für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zu beschreiben, und hilft auch Google beim Verständnis.
Zum Beispiel „Klempner repariert ein Waschbecken“.
Beide sollten das Bild klar und natürlich beschreiben. Vermeiden Sie Keyword Spam.
Achten Sie auch auf die Dateigrösse. Grosse Bilder verlangsamen die Seite, was sich negativ auf Nutzererlebnis und SEO auswirkt.
Ein letzter wichtiger Punkt ist, dass Sie für jedes zentrale Angebot eine eigene Seite brauchen.
Wenn Sie Dienstleistungen anbieten, bedeutet das eine eigene Seite pro Leistung. Zum Beispiel für gewerblichen Gerüstbau, privaten Gerüstbau oder Sonderkonstruktionen.
Im E Commerce gilt das Gleiche für Kategorien. Wenn Sie blaue Herren Sneaker verkaufen, sollten Sie eine eigene Seite dafür haben.
Suchmaschinen und KI Systeme versuchen, spezifische Suchanfragen mit passenden Seiten zu verbinden. Wenn Sie etwas nur nebenbei erwähnen, während ein Wettbewerber eine eigene Seite dafür hat, wird dieser eher ranken.
Zudem konvertieren spezialisierte Seiten meist besser. Wenn jemand genau das findet, was er sucht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er Kontakt aufnimmt oder kauft.
Auch wenn On Page SEO noch weiter geht, sind Sie mit diesem Wissen bereits vielen voraus. Wenn Sie das Gelernte anwenden, werden Sie Ergebnisse sehen.
Im nächsten Video geht es um Marken Keywords, den Einfluss von Social Media auf SEO und das Thema Online Reputation.